Fr. 10.2. 21:00
Als Muriel Zoe 2003 ihr erstes Album beim renommierten Jazzlabel ACT veröffentlichte, galt sie als eine der nordischen Entdeckungen. Es folgte eine Platzierung in den Jazzcharts und ein weiteres Album, aber zunehmend auch die Gewissheit, dass sie ihre eigenen Lieder singen wollte. Muriel Zoe machte sich auf den Weg: Sie löste die alte Band auf, suchte sich Gleichgesinnte und feierte 2009 mit dem Album 'Flood' ihre musikalische Heimkehr. Dahin zurück, wo sie als Musikerin angefangen hatte. In jene Zeit, da sie sich selbst auf der Gitarre begleitete und Songs wie etwa die von Joni Mitchell coverte. 'Meine Teenagerzeit habe ich eigentlich haptsächlich damit verbracht, Fingerpickings zu spielen und versucht, gleichzeitig zu singen. Das klappt inzwischen', so Zoe schmunzelnd. Die Songs auf 'Flood' jedenfalls stammten erstmals durchweg aus ihrer eigenen Feder. 'Wunderschöne Pop-Folk-Melodien in leichter Schräglage (Deutschlandradio).
Muriel
Zoe
'Birds and Dragons' hat Muriel Zoe nun wieder das bewährte Team von 'Flood' um sich geschart. Allen voran den Produzenten und Multiinstrumentalisten Stephan Gade sowie den Schlagzeuger Tim Lorenz, deren Einfühlungsvermögen und uneitle Kreativität sie sehr zu schätzen weiß. Außerdem habe sie, so Muriel Zoe, die Zeit im Studio in der Gesellschaft einer Reihe 'äußerst sympathischer Instrumente verbracht, wie etwa Bassmundharmonika, Pedal Steel Gitarre, Wurlitzer, Omnichord und diversem Klöterkram.' Ort der Aufnahme-Sessions war das altehrwürdige Hafenklang Studio am Hamburger Fischmarkt, das sich seinen Platz inmitten der neu entstandenen Kulisse am Hafenrand bewahrt hat. Ein passender Ort. Denn etwas Zeitloses zeichnet auch die Songs auf 'Birds and Dragons' aus. Wie man das nennt? Eine Mischung aus Country, Folk, Pop? Muriel Zoe lacht: 'Keine Ahnung. Vielleicht so ein Zwischending aus 70er-Jahre-Westcoast-Singersongwriter und Elbstrand-Atmo.' (Pressetext)
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